Vierlanden Triathlon, Hamburg (Oortkaten) - 05.06.2011 Bericht vom Wettkampf
Vierlanden Triathlon 2011 / Oortkatener See / 05.06.2011

Um es vorweg zu nehmen, Gregor hat das erste direkte Duell mit einem Vorsprung von 57 Sekunden für sich entschieden.
Der Stachel sitzt tief, denn ich war nicht schlecht, aber Gregor war eben noch besser. Erklären lässt sich das nur mit seiner größeren Lebenserfahrung, welche ja bekanntlich beim Triathlon entscheidend ist. Jüngere Knochen, weniger Gewicht, schnellere Beine? Alles zweitrangig! Da kann ich trainieren so viel ich will...er wird besser sein.
Sch(m)erz beiseite!
Bei sommerlichen Temperaturen sollten Matthias und ich um 8.55 Uhr starten und Gregor und Sven um 9.05 Uhr. Der Wecker hatte bereits um 5.30 Uhr geklingelt!!!
Ich schwamm trotzdem ganz passabel und konnte Matthias in der Wechselzone einsacken. Er war gerade verzweifelt dabei sein Rad zu suchen. Es standen aber auch wirklich wieder viele Fahrräder in der Wechselzone   .
Nachdem ich ihm den Parkplatz seines Drahtesels gezeigt hatte (Leider hatte ich vergangenes Jahr in Norderstedt niemanden, der mir gezeigt hat, wo mein Rad stand), machte ich mich auf die ca. 20KM lange Radstrecke. Immer schön am Deich entlang. 10KM hin und 10KM zurück. Verfahren konnte man sich also nicht.
Gregor, der ja 10 Minuten später gestartet war, kam mir nach dem Radwendepunkt für meinen Geschmack etwas zu früh entgegen, so dass ich schon ahnte, dass es eng werden könnte.
Matthias war zwar immer dicht hinter mir, konnte mich aber doch nicht überholen. Vermutlich tat er es aus Dankbarkeit nicht, nachdem er ja ohne mich vermutlich jetzt noch in der Wechselzone stehen würde.
Sven kam mir, mit der für ihn typischen Entspanntheit, deutlich später entgegen. Das Höhentrainingslager auf seiner „Hochterrasse“ hatte seine Wirkung verfehlt.
Nachdem ich mein Rad sicher wieder abgestellt hatte, mussten ja noch 5KM laufend bezwungen werden. Bei mittlerweile schon sehr hohen Temperaturen kein Zuckerschlecken. Dennoch nahm ich die Beine in die Hand, denn es galt ja Gregor trotz seiner Lebenserfahrung zu besiegen.
Als er mir beim Laufen auf der Wendepunktstrecke entgegenkam, rechnete ich kurz hoch, dass ich schneller sein könnte, zumal Gregor mit Hitze nicht allzu gut zurechtkommt.
Aber wie gesagt, es reichte nicht. Nach 9 Minuten und 3 Sekunden warten (Ich hätte auch gerne noch eine Minute länger gewartet) kam Gregor ebenfalls ins Ziel. Glückwunsch!!!
Und da Gregor die nächsten Wettkämpfe vermutlich nicht auf einem Klapprad absolvieren wird, wird es schwer in diesem Jahr einmal schneller zu sein als er.
Matthias lief trotz einer Zerrung im linken Oberschenkel die Strecke zu Ende, Respekt! Norman Stadler hätte vermutlich aufgegeben.
Auch Sven kam etwas später ins Ziel und mit ihm kam uns die Erkenntnis, dass er gerne von allen TCE´lern im Ziel bejubelt wird und deshalb das Ganze etwas langsamer angehen lässt   .
Wie auch immer. Es war mal wieder ein schöner Triathlon im Kreise der Freunde, und das ist letztendlich immer das Wichtigste. (Das hätte ich auch geschrieben, wenn ich schneller als Gregor gewesen wäre) Vicky und Juliane, vielen Dank für die Unterstützung und die Foto´s, und dann bis in drei Wochen beim „Bad Bodenteich“ Triathlon!

Euer Philipp